Präventionsprojekt „Flossen weg!“: Null Toleranz bei Übergriffen im Schwimmbad

Präventionsprojekt „Flossen weg!“: Null Toleranz bei Übergriffen im Schwimmbad

Mit dem Projekt „Flossen weg!“ setzen Schwimmbäder in der Westpfalz ein deutliches Zeichen gegen sexualisierte Belästigung – auch das Pirmasenser Plub sowie Bäder im Landkreis Südwestpfalz sind mit dabei.

Im Fokus des Projekts steht die Sensibilisierung und Schulung des Personals: Mitarbeitende wurden gezielt darauf vorbereitet, grenzüberschreitendes Verhalten frühzeitig zu erkennen und in kritischen Situationen richtig zu reagieren. Für Badegäste machen Plakate und Flyer auf das Thema aufmerksam und zeigen deutlich: Übergriffe – ob körperlich oder digital per Kamera – werden nicht geduldet.

Das Ziel ist klar: Null Toleranz gegenüber sexualisierter Gewalt im öffentlichen Raum. Wer sich belästigt fühlt oder einen Vorfall beobachtet, wird ermutigt, sich direkt an das Badepersonal zu wenden oder sich Hilfe zu holen – etwa beim Frauennotruf Zweibrücken oder beim bundesweiten Hilfetelefon unter 116 016.

Das Präventionsprojekt wird unter anderem vom Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration Rheinland-Pfalz unterstützt und soll langfristig in möglichst vielen Bädern umgesetzt werden.