Sicherheitsdebatte in Kaiserslautern nach brutalem Überfall vor dem Rathaus

Sicherheitsdebatte in Kaiserslautern nach brutalem Überfall vor dem Rathaus

In Kaiserslautern wird nach dem brutalen Überfall Mitte Juli am Willy-Brandt-Platz erneut über die Sicherheit in der Innenstadt diskutiert. Ein städtischer Mitarbeiter war dort von drei Männern niedergeschlagen und beraubt worden. Das Opfer musste im Krankenhaus behandelt werden.

Der Vorfall hat bei Stadtspitze und Polizei für große Besorgnis gesorgt. Seitdem zeigen sich verstärkt Polizeistreifen in der Innenstadt. Außerdem soll der Rathausvorplatz künftig besser beleuchtet werden. Auch eine mögliche Videoüberwachung ist im Gespräch.

Kritik kommt von der FDP-Fraktion im Stadtrat. Fraktionsvorsitzende Brigitta Röthig-Wentz bemängelt, dass diese Maßnahmen erst nach der Tat eingeleitet wurden. Sie fordert darüber hinaus eine rund um die Uhr besetzte Polizeiwache im Zentrum und mehr Transparenz im Arbeitskreis „Sicheres Kaiserslautern“, der sich mit Sicherheitsfragen in der Stadt beschäftigt.

Die Ermittlungen zu den Tätern laufen weiter.