Anklage wegen versuchten Mordes nach Messerangriff in Kaiserslauterer Flüchtlingsunterkunft

Anklage wegen versuchten Mordes nach Messerangriff in Kaiserslauterer Flüchtlingsunterkunft

Nach dem Messerangriff Ende Juli in einer Flüchtlingsunterkunft in Kaiserslautern hat die Staatsanwaltschaft Anklage wegen versuchten Mordes erhoben. Ein 46-jähriger Mann aus Somalia soll einen 27-jährigen Bekannten mit einem Messer in den Hals gestochen und dabei lebensgefährlich verletzt haben.

Das Opfer konnte nur durch eine Notoperation gerettet werden. Nach den bisherigen Ermittlungen soll der Angriff heimtückisch und aus einem niedrigen Beweggrund erfolgt sein. Auslöser des Streits war demnach eine abgelehnte Bitte des mutmaßlichen Täters um eine Zigarette und etwas Geld.

Der Beschuldigte wurde kurz nach der Tat festgenommen und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Ein Termin für den Prozess vor dem Landgericht Kaiserslautern steht noch nicht fest.