Sportbund Pfalz kritisiert geplante Kürzungen bei Sportförderung

Sportbund Pfalz kritisiert geplante Kürzungen bei Sportförderung

Der Sportbund Pfalz mit Sitz in Kaiserslautern übt deutliche Kritik an den aktuellen Plänen des Landes Rheinland-Pfalz zum neuen Sondervermögen. Statt der ursprünglich angekündigten zehn Prozent sollen nach aktuellen Planungen nur noch rund ein Prozent der Mittel in den Sport fließen.
Nach Angaben von Präsident Rudolf Storck reichen die vorgesehenen 19,3 Millionen Euro über einen Zeitraum von zwölf Jahren nicht aus, um marode Sportstätten oder sanierungsbedürftige Schwimmbäder instand zu setzen.
Zum Vergleich verweist der Sportbund auf Hessen und das Saarland, wo deutlich höhere Investitionen in den Sport vorgesehen sind. Der Sportbund Pfalz fordert die Landespolitik deshalb auf, bis zur endgültigen Entscheidung im Januar nachzubessern.