Solarparks: Stadtrat legt Potenzial- und Reserveflächen fest

Solarparks: Stadtrat legt Potenzial- und Reserveflächen fest

Der Stadtrat in Kaiserslautern hat entschieden, wo im Stadtgebiet künftig größere Solaranlagen auf freien Flächen grundsätzlich möglich sein sollen. Ausgangspunkt waren 55 vorgeschlagene Flächen mit zusammen rund 265 Hektar – vor allem im Norden. In den Ortsbeiräten gab es jedoch viel Kritik, viele Flächen wurden abgelehnt. Übrig blieben am Ende etwa 160 Hektar.

Diese 160 Hektar bleiben nun als „Potenzialflächen“ im Plan. Das bedeutet: Solarparks wären dort grundsätzlich möglich, allerdings erst nach einem zusätzlichen Bebauungsplan. Die abgelehnten Flächen werden nicht komplett gestrichen, sondern als „Reserveflächen“ auf einer Art Warteliste geführt. Sollte künftig doch mehr Fläche benötigt werden, kann die Stadt darauf zurückgreifen.

Zusätzlich gibt es Flächen entlang von Autobahnen und Bahnstrecken, wo der Bau teils einfacher möglich ist, weil oft kein Bebauungsplan nötig ist. Außerdem könnten Parkplätze mit Solardächern überbaut werden – hier hat die Stadt allerdings häufig wenig Einfluss, weil viele dieser Flächen privat sind.