Kaiserslautern ändert Konzept für Clearinghaus – künftig nur noch Obdachlose und Frauen in Not

Kaiserslautern ändert Konzept für Clearinghaus – künftig nur noch Obdachlose und Frauen in Not

Die Stadt Kaiserslautern passt die Nutzung ihres Clearinghauses an. Bisher wurden in den Räumen nicht nur obdachlose Menschen, sondern auch Flüchtlinge mit Bleiberecht, beispielsweise aus der Ukraine, untergebracht. Dies ändert sich nun: Der Stadtrat hat beschlossen, dass künftig ausschließlich Obdachlose sowie Frauen aus dem Frauenhaus dort eine Unterkunft finden sollen.

Das Clearinghaus dient als erste Anlaufstelle für Menschen ohne festen Wohnsitz. Ziel der Einrichtung ist es, Betroffenen kurzfristig eine Unterkunft zu bieten und sie bei der Suche nach einer langfristigen Wohnlösung zu unterstützen. Die Stadt sieht die Neuausrichtung als notwendig an, um die Kapazitäten gezielter für Menschen in akuter Notlage zu nutzen.

Die Entscheidung könnte jedoch auch Debatten auslösen, da die Unterbringung von Geflüchteten mit Bleiberecht in der Stadt weiter ein Thema bleibt. Wie die Stadt diese Situation künftig regeln wird, ist noch unklar.