Kaiserslautern prüft Einsatz von KI-gestützter Videoüberwachung

Kaiserslautern prüft Einsatz von KI-gestützter Videoüberwachung

In seiner gestrigen Sitzung hat der Stadtrat in Kaiserslautern über den möglichen Einsatz von KI-gestützter Videoüberwachung beraten. Hintergrund ist ein gemeinsamer Antrag der CDU- und SPD-Fraktionen, wonach sich die Stadt beim Land Rheinland-Pfalz als Modellregion bewerben soll.
Geplant ist, die intelligente Überwachungstechnik zunächst an zentralen Orten wie der Mall, der Fackelstraße und dem Theaterplatz zu testen. Die Kameras sollen mithilfe von künstlicher Intelligenz bestimmte Verhaltensmuster wie Schlagen oder Treten automatisch erkennen und im Ernstfall Alarm auslösen.
Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Datenschutz: Im Normalbetrieb sollen Gesichter und andere sensible Daten verpixelt bleiben. Nur bei Auffälligkeiten wird das Videobild sichtbar. Gespeichert werden die Aufnahmen maximal 72 Stunden.
Im Stadtrat wurde auch über eine mögliche Übergangsphase mit klassischer Videoüberwachung diskutiert, um erste Erfahrungen zu sammeln und den Einstieg in die neue Technik vorzubereiten. Eine endgültige Entscheidung steht noch aus.