Kaiserslautern: Queerbeauftragte der Stadt tritt zurück

Die Queerbeauftragte der Stadt Kaiserslautern Nadja Roeder ist aus persönlichen Gründen von ihrem Amt zurückgetreten. Roeder war nach einem Auswahlverfahren und einem Stadtratsbeschluss von Oberbürgermeister Klaus Weichel im Mai dieses Jahres zur ersten Queerbeauftragten der Stadt ernannt worden. Die Schaffung der Stelle, bei der sich um ein sogenanntes „schlichtes Ehrenamt“ handelt, geht auf einen Antrag des Jugendparlaments aus dem Jahr 2021 zurück. Die oder der Queerbeauftragte erhält lediglich eine Aufwandsentschädigung in Höhe von monatlich 300 Euro. Der Stadtrat wird nun darüber beraten, inwiefern und wann die Position neu besetzt wird und gegebenenfalls ein neues Auswahlverfahren in die Wege leiten.

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