Kommunale Haushalte unter Druck: 24,8 Milliarden Euro Defizit – auch Kaiserslautern betroffen

Kommunale Haushalte unter Druck: 24,8 Milliarden Euro Defizit – auch Kaiserslautern betroffen

Die Städte und Gemeinden in Deutschland haben im Jahr 2023 ein Rekorddefizit von 24,8 Milliarden Euro verzeichnet. Das geht aus aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor.
Hauptverantwortlich für das Haushaltsloch sind die stark gestiegenen Sozialausgaben, die viele Kommunen an ihre finanziellen Grenzen bringen.

Das Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ warnt: Ohne eine nachhaltige Finanzausstattung und echte Entschuldung drohe vielen Städten die Handlungsunfähigkeit. Besonders betroffen sind strukturschwächere Regionen – darunter auch die Westpfalz.

Im Bündnis haben sich 71 Kommunen aus acht Bundesländern zusammengeschlossen, darunter auch Kaiserslautern, Pirmasens und Zweibrücken.
Das Bündnis fordert die Bundesregierung auf, das Thema endlich ernsthaft in die Koalitionsverhandlungen auf Bundesebene einzubringen und konkrete Entlastungen für betroffene Kommunen zu schaffen.

Ohne Hilfe, so das Aktionsbündnis, könnten bald wichtige Leistungen vor Ort – etwa in Bildung, Infrastruktur oder Kultur – massiv eingeschränkt werden.